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Vorteile ] Lerneinheiten ] Lernaktivitäten ] EML und XML ] Edubox ] Literatur ]

"Im Produktionsbereich sind nicht mehr die Lernplattformen das heißeste Thema, sondern die Modellierung, die Aufbereitung und Aufbereitung von content, der leicht verwaltbar, wiederverwendbar, medienunabhängig abrufbar und individualisierbar ist."(UNIVERSITÄT INNSBRUCK 2001)

Die dänische Regierung vergab ein Projekt an die Open University of the Netherlands (OUNL) mit dem Themenbereich educational modelling. Herr Professor Koper von der OUNL ist maßgeblich an der Entwicklung von EML beteiligt.

Laut KOPER (2000) existiert kein vergleichbares Regelwerk (Metamodell), das es erlaubt Lerneinheiten in einer integrierten Art und Weise darzustellen. Das besondere an EML liegt darin begründet, dass dabei nicht bloß Lerninhalte, sondern auch Rollen, Beziehungen, Interaktionen und Aktivitäten von Lernenden und Lehrenden integriert werden. Dabei können verschiedene Lernmodelle berücksichtigt werden (z.B. problemorientiertes Lernen, Selbststudium, Frontalunterricht). Implementiert wird EML in der Extensible Markup Language (XML). EML stellt somit eine XML Anwendung dar.

Aktuell liegt der CEN/ISSS ein Antrag vor EML standardisieren zu lassen.

Der Begründer von EML Prof. Koper (2000, S. 4) definiert EML wie folgt: "We called the notation of units of study an 'Educational Modelling Language'". Eine unit of study ist dabei "… the smallest unit providing learning envents for learners, satisfying one or more interrelated learning objectives." (KOPER 2000, S. 3). Beispiele sind ein Studiengang, Kurs, Workshop, Praktikum oder Unterrichtseinheit.

In Abbildung 1 wird die Struktur einer Lerneinheit mit ihren Lernobjekten gezeigt.

Abbildung 1: unit of study model (KOPER 2000, S. 11)